Lohnt sich Werbung heutzutage immer?

Für ein größeres Unternehmen stellt sich die Frage, ob es tatsächlich lohnenswert ist, in Werbung zu investieren, selten. Eigentlich nie, denn der Erfolg scheint für sich zu sprechen. Daher ist es kaum verwunderlich, welche Summen manchmal in breit angelegte PR-Kampagnen investiert werden, die von Fernseh- und Radiospots bis zu überdimensionalen Plakatwänden reichen, von denen internationale Superstars lächeln. Von solchen Ausgaben, oder anders gesagt, Investitionen, können kleinen Firmen meistens nur träumen. Aber ist Mundpropaganda wirklich ausreichend, um seinen Kundenkreis zu erweitern? Und wenn nicht, welche Methoden stehen solchen Unternehmen zu Verfügung? Mailing Eine naheliegende Idee ist der Versand von E-Mails an ausgewählte Adressen. Im kleinen Stil kann es natürlich selbst durchgeführt werden, was zwar etwas Zeitaufwand kostet und einen überschaubaren Personenkreis erreicht, dafür aber keine zusätzlichen Werbekosten verursacht. Wer das Mailing lieber andernorts durchführen lässt, sollte besonderes Augenmerk auf die Seriosität des Anbieters legen: klare Vorgaben bezüglich Format, Stückzahl und Preis, aber auch genügend Spielraum bei der persönlichen Gestaltung der Werbesendungen. Folder und Flyer Die Erstellung und Verteilung gedruckter Werbematerialien ist eine etwas aufwendigere Vorgangsweise, aber auch oft sehr zielführend, obwohl man das manchmal bezweifeln kann, wenn man abends in stark frequentierten Fußgängerzonen über einen Teppich aus bunten Werbezetteln marschiert. Trotzdem ist eine E-Mail sehr schnell übersehen oder gelöscht, während ein schön gestalteter Folder eher gelesen und aufbewahrt wird, wobei ein Grundinteresse für das jeweilige Thema Voraussetzung ist. Die umweltfreundlichste, weil materialsparendste Vermarktungsmethode, ist das Verteilen von Flyern natürlich auch nicht. Internet und Social Networks Ohne eine eigene Homepage gilt es schon fast als unmöglich, mit einer eigenen Firma Fuß zu fassen. Wer über eine Suchmaschine nicht gefunden wird, gilt beinahe als nicht existent. Das soll nicht bedeuten, dass jeder Ein-Mensch- Betrieb sich eine professionelle Website erstellen lassen muss, aber zumindest Namen, Adressen und Telefonnummer, sowie ein Mindestmaß an Information über das Unternehmen sollten vermerkt sein. In den letzten Jahren sind auch immer mehr Firmen in Social Networks, wie Facebook oder Twitter, vertreten. Interessant, plötzlich mit Adidas befreundet zu sein. Sportschuhe zum Geburtstag wurden allerdings noch keine verschenkt. Schade.

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